Wie weit ist der Konflikt eskaliert?
Die erste Achse der Conflict Map ist das Eskalationsniveau – nach Friedrich Glasl in neun Stufen von „Verhärtung“ bis „Gemeinsam in den Abgrund“, gruppiert in Win-Win, Win-Lose und Lose-Lose.
Conflict Map
Konflikte lassen sich nie vollständig beherrschen. Umso wichtiger ist es, sie systematisch zu erfassen, zu analysieren und für das Konfliktmanagement zu priorisieren.
Die erste Achse der Conflict Map ist das Eskalationsniveau – nach Friedrich Glasl in neun Stufen von „Verhärtung“ bis „Gemeinsam in den Abgrund“, gruppiert in Win-Win, Win-Lose und Lose-Lose.
Die zweite Achse ist die strategische Relevanz, also der mögliche Zielbeitrag der beteiligten Parteien – von C (nachrangig) bis A (strategisch entscheidend).
In Analogie zur Risk-Map des Risikomanagements entstehen Zonen: beobachten, berichten, intervenieren. Je weiter oben rechts, desto dringender der Handlungsbedarf.
Jede Partei bekommt ihren Platz – und bewegt sich, wenn Konflikte eskalieren. Zusammen mit den Unternehmensrisiken führt das zum CMRM-Modell (Conflict-Map-Risk-Map).
Literatur: Knobloch, „Konflikte und Compliance“, in: Makowicz (Hrsg.), Praxishandbuch Compliance Management, Kap. 2.75 (2017). PDF
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