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Strategisches Konflikt- und Interessen­management

Corporate Strategy

Strategisches Management heißt, flexible Handlungsprogramme so zu gestalten, dass das Unternehmen seine Ziele bestmöglich erreicht. Konflikte und die Interessen der Beteiligten gehören deshalb in jede strategische Planung.

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Alles beginnt bei den Zielen.

Das strategische Zielportfolio umfasst neben den übergeordneten Unternehmenszielen die daraus abgeleiteten Beschaffungs-, Produktions-, Vertriebs-, Personal-, Compliance- und Finanzziele.

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Risiken gefährden diese Ziele.

Ereignisse und Entwicklungen – Unternehmensrisiken gemäß IDW PS 981 – führen dazu, dass Unternehmen ihre strategischen Ziele nicht im gewünschten Maße erreichen: von konfliktbedingten Vertragskündigungen bis zur Abwanderung von Knowhow-Trägern.

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Konflikte zählen ausdrücklich dazu.

Je nach Relevanz für den „strategischen Misserfolg“ lassen sich konfliktdeterminierte und konfliktassoziierte Risiken unterscheiden. Interne Arbeitsplatz- und externe B2X-Konflikte sind damit steuerungsrelevant.

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Strukturen schaffen – bis zum System.

Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsgremien sind gut beraten, Konflikte im Risikomanagement explizit zu berücksichtigen und Basisstrukturen für ein professionelles Konfliktmanagement zu schaffen – bei Bedarf bis zum maßgeschneiderten Konfliktmanagementsystem.

Ein gesetzlicher Auftrag zum Risikomanagement findet sich u. a. im Aktien- und GmbH-Gesetz, im StaRUG und im FISG.

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