Wissensmanagement

Eine aktuelle Studie in der mittelständischen Wirtschaft zeigt, dass über 80% der Unternehmen beim Management des vorhandenen Wissens Handlungsbedarf sehen – für 43 % ist dieser sogar groß bis sehr groß. Dies gilt gleichermaßen für moderne Kommunalverwaltungen. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass das „kritische Know How“ auf mehrere Köpfe verteilt sein muss.

Gemeinsam mit unserem Partner Winners-result haben wir Projekte bei öffentlichen Verwaltungen und Stadtwerken durchgeführt und kennen die praxisnahen Möglichkeiten und Methoden um kritisches Wissen nachhaltig für einen schnellen Zugriff zu bewahren. Wir vereinen resultatorientiertes praxisnahes Vorgehen mit einem wissenschaftlich fundierten Hintergrund und sind dadurch in der Lage praktikable Lösungen anzubieten

Ziele des Wissensmanagement im Unternehmen

  • Der Wissenstransfer ist selbstverständlicher Bestandteil des täglichen Handelns jeden Mitarbeiters.
  • Das lebendige Managen von Wissen unterstützt jeden Mitarbeiter in seiner Arbeit.
  • Arbeits- und Entscheidungsprozesse sind effektiver und effizienter.
  • Das richtige Managen von Wissen fördert die Integration, reduziert Fehler, vermeidet Doppelarbeit und erhöht die Lernkurve eines Jeden.
  • Gesetzes- und Normenkonform

Integrativer Ansatz des Wissensmanagement

Für erfolgreiche Projekte des Wissensmanagements gilt es im Rahmen der strategischen Ausrichtung die folgenden Faktoren aufeinander abzustimmen:

  • Organisations-/Unternehmenskultur
  • Organisatorische Prozesse
  • Mitarbeiterkompetenzen (Kompetenzprofile)
  • Unternehmensführung
  • Informations- und Kommunikationstechnik

Externalisierung impliziten Wissens

Um neues explizites Wissen zu entwickeln, muss das implizite Wissen ( Erfahrung, praktische Intelligenz, Verbindung) von seinem spezifischen Kontext gelöst und in verbaler oder visueller Form abstrahiert werden. Häufig erfolgt dieser Vorgang völlig unbewusst beispielsweise beim Lesen einer Zeitung. Mit Hilfe geeignete Methoden gilt es konkrete im Langzeitgedächtnis abgespeicherte Erfahrungen und Erkenntnisse durch Bildung neuer Wissensstrukturen im Gehirn zu aktivieren. So wird etwa durch konkretes Nachdenken oder im Laufe eines Gesprächs implizites Wissen bewusst gemacht. Auf die Bewusstmachung folgt die Formalisierung des bewusst gewordenen, aktivierten Wissen durch Verbalisierung oder Visualisierung. So entsteht neues explizites Wissen, das zu konservieren und weitergeben zu ist.

Im Unternehmenskontext wird dabei deutlich, warum beispielsweise die Informationstechnologie bei der Externalisierung nur bedingt greift und bisher nur wenig Erfolge gebracht hat. Die für die Externalisierung notwendige Bewusstseinsbildung kann durch IT-Systeme oder Anwendungen eben nur eingeschränkt erfolgen. Wissensmanagement aus rein technologischen Gesichtspunkten zu betrachten ist demnach für die Externalisierung eine nicht gerade zielführende Herangehensweise.

Implementation von Wissensmanagement

Das „Überstülpen“ einer Standardlösung würde die Vielfältigkeit und den eigenständigen Charakter eines Unternehmens/einer Kommune vernichten. Um wirkungsvoll zu sein, muss Wissensmanagement zum festen Bestandteil der Arbeits- und Entscheidungsprozesse werden. Das vorhandene kritische und spezifische Wissen der Mitarbeiter ist in den Kernprozessen zu verankern.

Mögliche erste Schritte:

  • Identifikation des spezifischen kritischen Wissens, sowohl für die Umsetzung der strategischen Ziele als auch für die Aufrechterhaltung und Optimierung des operativen Tagesgeschäftes
  • Bewertung und Priorisierung nach strategiekonformen Kriterien
  • zielführende Maßnahmenpakete ableiten, (abhängig von der Aufgabenstellung wird aus der Vielzahl von Transfermethoden der optimalste Lösungsweg erarbeitet und in einem Maßnahmen- bzw. Projektplan strukturiert dargestellt)